Vom Tischler zum Croupier: Ein Herner der im bestbesuchten Casino Duisburgs arbeitet

Die Haare gegelt, mit einem akkuraten schicken Anzug bekleidet: Massimo Palmaccio ist Saalchef im Casino Duisburg. Seit 10 Jahren gibt es die Spielbank und der frühere Croupier ist seit Beginn mit an Bord.

Wie kam der gelernte Tischler ins Casino?

Wie ist es eigentlich dazu gekommen? Ist der Beruf „Croupier“ ein klassischer Ausbildungsberuf? In einem Interview mit der online Zeitung „Der Westen“ erklärte der 50-jährige Massimo aus Herne dass er eigentlich Tischler gelernt habe. Er erzählte dabei, dass er nach seiner Ausbildung gemerkt habe, dass es auf dem Arbeitsmarkt nicht gut aussieht und da musste er sich eben etwas einfallen lassen.

Er fuhr damals mit Freunden nach Holland in ein Casino und begann dort zu arbeiten. Dort bemerkte er, dass dass genau sein Ding sei.

In Duisburg beworben und zum Saalchef aufgestiegen

Als das Casino in Duisburg eröffnet werden sollte, zu dieser Zeit war es noch in der alten Post, bewarb sich der heutige Saalchef. Er arbeitete einige Jahre als Croupier, bis das er zum Saalchef befördert wurde. Heute ist Massimo, der täglich die 49 km von Herne nach Duisburg fährt für den Saal, die Tische und seine Mitarbeiter verantwortlich.
Im Interview erklärte er, dass er in Notfällen zu den Tischen gerufen wird. Zudem kommt es mal vor, dass sich die Spieler nicht darüber einig sind, wer was eingesetzt hat. In dem Fall muss er dann einschreiten. Es kann dann sogar sein, dass die Videoaufnahmen eingesehen werden müssen, damit jeder zu seinem Recht kommt.

Es ist keine „normale“ Ausbildung

Im laufenden Betrieb gibt es keine klassische Ausbildung. Vor ihren ersten Dienst nehmen die Mitarbeiter an verschiedenen Kursen und Workshops teil. Dabei werden sie mit den Spielregeln vertraut gemacht, den Umgang mit den Jetons und den Gästen.

Vom Tischler wurde Massimo zum Saalchef im Casino Duisburg. Doch es gibt im Casino auch Studenten, die dort arbeiten, um sich das Studium zu finanzieren. Der Spielbankdirektor Jochen Braun erklärt, dass es sogar einige gibt, die auch nach dem Studium im Casino bleiben.

Die Erlebnisse im Casino Duisburg

Was haben der Saalchef und der Direktor bereits erlebt? Der Casino Direktor erzählt auf diese Frage direkt vom ersten Tag des Casinos. Das war der 23. Februar 2007 und an diesem Tag gewann ein Mann beim Roulette 140.000 Euro – direkt am ersten Tag.

Massimo Palmaccio erinnert sich an einen weiteren Gast. Dieser kam regelmäßig zwei Monate lang 2013 gewann dieser in zwei Monaten 1,4 Millionen Euro beim Roulette.

Das Wissen um das Risiko

Beide wissen auch von den Risiken die ein Casino birgt. Jochen Braun erklärt, dass im Casino Duisburg niemand auf Kredit spiel. Zudem habe das Casino die Pflicht, Spieler die ein potenzielles Suchtverhalten aufweisen, darauf hinzuweisen bzw. aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang steht das Casino im engen Kontakt mit der Suchtzentrale.

Der Casino Direktor erklärt zudem, dass, wenn das Gefühl besteht, dass jemand von der Spielsucht betroffen ist, oder dazu tendiert, diese Betroffenen angesprochen werden. Doch zumeist ist es der Fall, dass diese Spieler, zumeist in den kleineren Spielhallen spielen. Im Casino Duisburg kennt jeder jeden und es treffen sich dort immer wieder viele, setzen sich zwischendurch auch hin und quatschen einfach.

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